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Chrysler steht im Mittelpunkt
Daten zur HV
DaimlerChrysler AG
Hauptversammlung: in der Messe Berlin, Berlin am 04.04.2007
Umsatz 2006: 151,6 Mrd. €
Mitarbeiter 2006: 360.385
Anwesende Aktionäre: rund 7.900
Kapitalpräsenz: 39,19 %
Dividende: 1,50 € pro Aktie
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Bei der Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG in Berlin stand für die Aktionäre die mögliche Trennung von Daimler und Chrysler im Mittelpunkt. Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche ging in seiner Rede auch auf diesen wichtigen Punkt ein – was jetzt mit Chrysler in Zukunft geschehen soll, blieb aber unklar. Es wurde lediglich die etwas unbefriedigende Aussage gegeben, dass alle Optionen geprüft werden.
 Obwohl DaimlerChrysler mit einem hervorragenden Umsatzergebnis von 151,6 Milliarden € (Vorjahr: 149,8 Mrd. €) punkten könnte und sich alle Bereiche des Konzerns (Mercedes Car Group, Truck Group und Financial Services) bis auf die Chrysler Group gut entwickelten, blieb beim Beobachter und Aktionär vor allem das „Problemkind“ Chrysler hängen. So verließ mancher die Versammlung mit dem Gefühl, dass es Herrn Zetsche leider nicht gelungen ist, die positiven Erfolge in seiner Rede hervorzuheben. Im Gegensatz zum Vorjahr, bei dem die Aktionäre sich sehr zufrieden über die Arbeit des Unternehmens äußerten, blieb hier ein fahler Beigeschmack. Dies schlug sich auch in der fast durchweg negativen Presse im Nachfeld nieder, die hauptsächlich auf Herrn Zetsche und seine Tätigkeiten bezogen war.
Im Gegensatz zu der schlechten Stimmung im Saal waren die Präsentationen in den Vorräumen durchweg gelungen. So hat sich DaimlerChrysler sehr gut mit Leuchtplakaten präsentiert. Die DaimlerChrysler Bank hatte einen eigenen Stand, im Gegensatz zur Investor-Relations-Abteilung. Die ausgesprochen freundlichen Mitarbeiter traten in einer einheitlichen Mitarbeiterkleidung auf und standen immer und überall den Aktionären für Fragen bereit. Zudem wurden die neuen Autos präsentiert, wobei erfahrene Fachleute neben den Karosserien für Fragen zur Verfügung standen.
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