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Verlockende Schaufenster und perfekte Organisation: Die Metro demonstriert ihren Aktionären mit der Hauptversammlung, wie man Handels-Know-how auch anwenden kann
 Die Metro machte sich am 18. Mai 2005 schon weit im Vorfeld des Düsseldorfer Messegeländes bemerkbar: An den Zufahrtsstraßen ist die Hauptversammlung plakatiert, allerdings nicht am Hauptbahnhof oder Flughafen.
 Mit der Anmeldung erhält der Aktionär etwas ganz Neues: Essensmärkchen! Da schauen viele verwundert und müssen an den zahlreichen Buffets „aufgeklärt“ werden: Frühstück und Mittagessen gibt es nur gegen Chip. Zum Einpacken gibt’s da nichts mehr, und das verstimmt manchen hörbar. Dieser Organisation ist es zu verdanken, in Kombination mit dem hervorragenden Service von Stockheim, dass die Essensausgabe reibungslos abläuft, d.h. ohne lange Schlangen und Chaos auf allen Plätzen.
 Erst wer genauer hinschaut, findet unter den Chips auch einen mit dem Aufdruck „Präsente“. Man muss ein bisschen suchen, um die Ausgabestelle zu finden. Produkte aus den osteuropäischen Ländern, die in diesem Jahr als Märkte der Metro präsentiert werden und die auch die mittäglichen Speisen bestimmen, als Souvenirs – originell und einprägsam.
Fasziniert sind die Besucher von dem Monitor, der fortlaufend die Präsenz registriert. Dabei zeigt er die Namen der anwesenden Aktionäre an, und darauf warten die Zuschauer gebannt.
 Der Vorstandsvorsitzende begrüßt neben den Anwesenden auch die Internet-User, hat ihnen aber nur die Übertragung seiner eigenen Rede zu bieten. Beifall findet sein Schlusswort, ein politischer Appell – der Blickwinkel von Aktionären auf manche Gesetze, z.B. das Ladenschlussgesetz, ist eben anders als der von Mitarbeitern. Wer die Rede Schwarz auf Weiß mitnehmen möchte, stößt auf Hürden. Überhaupt scheint manches, was auf der Hauptversammlung stattfindet, den eigenen Leuten unbekannt zu sein. Tue nicht nur Gutes, sondern rede auch darüber!
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