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Münchener Rück versichert sich der Zustimmung der Aktionäre
Die Großschäden durch den Wintersturm „Erwin“ und andere Naturkatastrophen kann der Branchenführer ebenso verkraften wie hausgemachte Probleme – auf der Hauptversammlung in München am 28. April 2005 wehte ein freundlicher Frühlingswind.
 Großzügigkeit war das auffallende Merkmal der Hauptversammlung der Münchener Rück. Eine hohe Dividende von € 2,00 und eine Auswahl an Menues hielten die freundliche und entspannte Stimmung. Große Monitore und guter Ton sorgten auch außerhalb des Versammlungssaales für perfekte Kommunikation.
4.000 Aktionäre, die gehofft hatten, vor Ort zu erfahren, wie eine Rückversicherung eigentlich funktioniert, wurden enttäuscht. Das diskrete Geschäft mit dem Risiko begreifbar vorzustellen, ist offenbar nicht das Ziel der Veranstalter. Immerhin präsentierten sich die Versicherungstöchter an einem großen Stand mit ihren Logos, Mitarbeiter beantworteten Fragen und verteilten Prospekte. Auch der Geschäftsbericht war natürlich zu haben.
 In seiner Rede ging Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard speziell auf die Perspektive der Teilnehmer ein und berichtete eingehend über die Aktie. Eine überschaubare Anzahl an Charts begleitete seine Ausführungen taktgenau und inhaltlich passend. Die Rede stand bereits nachmittags online als PDF zur Verfügung.
Der besondere Service für Nicht-Münchener: Wer sich als Aktionär identifizieren kann, konnte dieses Jahr zuhause bleiben und am Schreibtisch die Hauptversammlung von Anfang bis Ende verfolgen. Online-Voting ist damit noch nicht verbunden. Zur Eröffnung wurde auf dieses Angebot korrekterweise deutlich hingewiesen.
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