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SAP lässt Kunden sprechen
Die Namen erfolgreicher SAP-Verwender schmückten die Hauptversammlung des Softwarehauses in Mannheim. In Filmbeispielen wurde das SAP-Geschäft vorgestellt.
 Trotz strenger Eingangskontrollen und viel Security-Personal war die Stimmung bei SAP am 12. Mai 2005 im Mannheimer Congress Centrum Rosengarten entspannt. Sehr persönliche Worte fand der Aufsichtsratsvorsitzende Hasso Plattner für den nach 33 Jahren ausscheidenden Dietmar Hopp, Gründer, Vorstand und Aufsichtsrat von SAP. „Der Dietmar“, jetzt schon eine SAP-Legende, wurde auch vom Vorstandsvorsitzenden Kagermann und der Arbeitnehmervertreterin Classen gewürdigt, von viel Applaus unterbrochen. Das gute Einvernehmen auf dem Podium war greifbar.
 Seine Aktionäre begrüßte der Softwarehersteller gleich in vier Räumen – außer dem Versammlungssaal waren drei weitere Säle für die Übertragung reserviert. Im Foyer warteten 14 Internet-Terminals auf Nutzer, am Informationsstand für Aktionäre standen IR-Mitarbeiter Rede und Antwort und boten kostenlose Abos für die vierteljährlich erscheinende Aktionärszeitung von SAP an. Den Geschäftsbericht fanden die Aktionäre in einer Mappe mit Schreibblock und der Einladung auf ihren Plätzen ausliegen, ein Info-Magazin konnten sie sich von einem langen Tisch nehmen und in einer schwarzen Stofftasche mit nach Hause tragen. Zusammen mit dem großzügigen Catering – auch an Platz herrschte trotz guten Besuchs kein Mangel – entstand beim Aktionär der Eindruck, an einem gut florierenden Unternehmen beteiligt zu sein. Mit einer um 38% erhöhten Dividende wurden die Anteilseigner zu ihrer Zufriedenheit am Erfolg beteiligt.
 Am eindrucksvollsten wurde das SAP-Geschäft in den Filmbeiträgen dargestellt, die der Vorstandsvorsitzende in seine Rede eingebaut hatte. Passend zum Claim „The best-run businesses run SAP“ zeigten die etwa dreiminütigen Clips anhand von Referenzkunden, was Unternehmenssoftware eigentlich ist. Da war zu sehen, wie das Logistikunternehmen Schenker mit Hilfe von SAP-Lösungen seine Champagnerlieferungen koordiniert und wie in den Bremer Stahlwerken ein Datenhandschuh die alte Zettelwirtschaft ablöst. Diese sehr unterschiedlichen Beispiele sollten illustrieren, worin der Erfolg der SAP begründet ist, und der Applaus der Aktionäre zeigte, dass diese Form des „Lageberichts“ sehr gut ankam.
 Von einem Softwarehaus kann der Aktionär erwarten, dass die Hauptversammlung auch im Internet zu verfolgen ist. Und bei SAP wurde diese Erwartung nicht enttäuscht. Die Einladung und umfangreiche Informationen waren auf der Homepage zu finden, die gesamte Veranstaltung einschließlich der Generaldebatte wurde im Internet übertragen. Dies fand das ausdrückliche Lob der Aktionäre; besonders hervorgehoben wurde von einem Sprecher, dass die Stimmrechte noch bis zum letzten Moment online übertragen werden konnten. Dies, so der Sprecher, mache es für auswärtige Aktionäre attraktiv, der Hauptversammlung im Internet zu folgen. Die Rede des Vorstandsvorsitzenden stand nach der Veranstaltung als Aufzeichnung und als Manuskript mit den gezeigten Charts zum Herunterladen zur Verfügung.
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