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News


September 2010

IFA 2010 - Consumer Electronics Unlimited
Innerhalb von Monaten sind die deutschen Verlage auf den Plan getreten und bieten rund um die Uhr Nachrichten mobile an - damit man auch unterwegs keine News verpasst. Schon seit November 2009 können iPhone-Nutzer z.B. die kostenlose n-tv mobil App downloaden. In Text, Bild und Video bietet die App Zugriff auf Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Börse, Sport, Panorama, Leute, Auto und Technik. Breaking News erscheinen durch die Push-Funktion direkt auf der Startseite. Ein besonderes Extra: u.a. für den Bereich Börse wurde eine Ticker-Funktion entwickelt. Abgerundet wird das Informationsangebot durch das umfangreiche Bild- und Videomaterial in erstklassiger Qualität. Zudem ermöglicht die Download-to-Go-Funktion, dass Artikel, Bilder und Videos jederzeit downgeloadet und zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden können.

Der Hype um iPad & iPhone setzt sich auch auf der IFA 2010 fort: Es gibt zwei neue Ausstellungsbereiche, die iZone und eLibrary.

Die IFA iZone soll zum Publikumsmagnet werden: Hier präsentieren Software-, App- und Zubehörhersteller den Messebesuchern Lösungen für den boomenden iTech Markt.

In der IFA eLibrary ist den eBooks, dem iPad etc. gewidmet. "Für die neue Medienwelt rund um eBooks und Tablet-PCs stellt die IFA eine bereits in der Konzeption Aufsehen erregende Lösung vor - die 'IFA eLibrary'. Vereint können hier Gerätehersteller wie auch Medienhäuser und Verlage der Öffentlichkeit ihre gesamte Bandbreite integriert vorstellen", so der Veranstalter.



August 2010

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2010
 Titel der Shortlist
 Autor Titel Verlag 
 Daniel Ammann King of Oil. Marc Rich. Vom mächtigsten Rohstoffhändler der Welt zum Gejagten der USA Orell Füssli 
 Daniel D. Eckert Weltkrieg der Währungen. Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollars kämpfen - und was das für unser Geld bedeutet Finanzbuch 
 Anselm Grün,
 Jochen Zeitz
Gott, Geld und Gewissen. Mönch und Manager im Gespräch Vier-Türme-Verlag 
 Kai A. Konrad,
 Holger Zschäpitz
Schulden ohne Sühne? Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft Becknbsp;
 Susan Levermann Der entspannte Weg zum Reichtum Hanser 
 Wolfgang Michalski Hamburg. Erfolge und Erfahrungen in der globalisierten Welt Murmann 
 Leo Müller Bank-Räuber. Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben Econ 
 Karl-Heinz Paqué Wachstum! Die Zukunft des globalen Kapitalismus Hanser 
 Susanne Schmidt   Markt ohne Moral. Das Versagen der internationalen Finanzelite Droemer Knaur 
 Hagen Seidel Arcandors Absturz. Wie man einen Milliardenkonzern ruiniert: Madeleine Schickedanz, Thomas Middelhoff, Sal. Oppenheim und KarstadtQuelle. Campus 
Quelle: Handelsblatt, 2010



März 2010
Stabile Zahlen
Die Leitmesse der Touristik, die ITB, demonstrierte im März 2010 eine überraschende Stabilität der Branche. Weniger Reisen, gesenkte Preise, reduzierte Kontingente, Trend zu kürzeren Reisen und Last-Minute-Buchungen – von Aufschwung war bisher nicht die Rede.

Die UNWTO prognostizierte im Januar 2010 bis Ende des Jahres einen Wachstumsrückgang um 5% und keine Verbesserungen bis zur zweiten Hälfte 2010, wenn die Wachstumszahlen in Europa bei 2% liegen. Doch die Messe in Berlin bestätigte den Optimismus der Aussteller und die Attraktivität für Reisende: Aussteller- und Besucherzahlen sind nahezu gleich wie im Vorjahr.

Dass Deutschland Lieblingsziel der Deutschen bleibt, ist für die Regionen und die Betriebe eine Erleichterung. Andererseits wächst der Wettbewerb. Zunehmend professionell präsentieren sich junge Destinationen: Afrikanische Länder punkten noch mit Exotik, während anderswo die Messe-Folklore eher abnimmt. Die arabischen Emirate vermitteln eine wohltuende Atmosphäre von Ruhe, Ästhetik und Luxus. Ungarn, als Urlaubsziel nahezu unbekannt, gibt sich verblüffend gastlich-großzügig. China hingegen war zwischen Großevents wie Olympiade und Expo nüchtern im Vergleich mit seinen asiatischen Nachbarn.

Aussteller 187
Länder 187
Fachbesucher 111.000
Davon international 45 %
Privatbesucher 68.000
Kongressteilnehmer 12.500
Medienvertreter 7.200
Auftragsvolumen 6 Mrd. €
Ausstellungsfläche 160.000 qm
Quelle: ITB


Januar 2010
Big Brother Google is watching you
Science fiction hat uns eingeholt mit der Gesichtserkennung via Handy und Internet. Dagegen ist die Diskussion um den Bodyscanner am Flughafen nichts als heiße Luft.

Was für viele Nutzer noch immer ein komfortabler Service ist, der mit immer neuen Features begeistert, ist inzwischen auf dem Weg zu einem Daten-Moloch. Privatsphäre ist out. Was wir einkaufen, verfolgen Kreditkarten und amazon schon lange. Was uns interessiert, wird systematisch ausgewertet und mit maßgenauer Werbung beantwortet. Wo wir sind, wird demnächst via Handy geortet.

Eric Schmidt, der Google-Vorstand des Internetkonzerns, bietet die Suchmaschine als Lebenshilfe an: "Was soll ich morgen tun? Welchen Job soll ich annehmen? Was sagen Sie mir für meine Zukunft voraus?"

Wie weit ist jetzt noch der Schritt von der wirtschaftlichen (werblichen) Nutzung zur politischen Kontrolle? Welche Regierung wird dem Datenpool widerstehen, ob USA oder China?

Aktuell: Google, der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber. hat nach massiven Hacker-Angriffen aus China auf seine Computersysteme mit einem Rückzug aus dem größten Internet-Markt der Welt gedroht und angekündigt, die Inhalte auf seiner Internetseite google.cn künftig nicht mehr filtern zu wollen. Die Regierung in Peking bemühte sich daraufhin, den Disput herunterzuspielen, pochte jedoch auf die Einhaltung der chinesischen Gesetze. Das Thema ist in der Schwebe.


Die IAM kommt wieder in Düsseldorf
Wo keine Anleger, macht eine Messe wenig Sinn. Nachdem 2008 nach der Lehmann-Pleite 1 Mio Aktionäre ausgestiegen sind, beurteilte die Messe Düsseldorf den Anlegermarkt 2009 skeptisch und setzte die IAM aus. Doch wider Erwarten ist 2009 die Zahl der Aktionäre mit 8,8 Mio stabil geblieben.

Gold erwies sich mal wieder als Krisenwährung: Die rentabelste Geldanlage war im vergangenen Jahr nicht das Aktiendepot, sondern das Investment in Gold. Anleger, die 2009 am ersten Geschäftstag 10.000 Euro in das glänzende Edelmetall investierten, hätten Anfang 2010 ein Vermögen von rund 12.350 Euro verbuchen können (Bundesverband deutscher Banken, Berlin).

Tatsächlich haben von den 8,8 Mio Aktienbesitzern 2,2 Mio ihr Geld im zweiten Halbjahr 2009 ausschließlich in Aktien gesteckt (DAI). 5,2 Mio Anleger hielten ausschließlich Fonds-Anteile, und 1,4 Mio hätten sowohl in Aktien als auch Fonds investiert. In der zweiten Jahreshälfte habe die reine Aktienanlage an Bedeutung gewonnen, während der Anteil der Anleger mit ausschließlich Fonds im Depot leicht gesunken sei.


Ziel erreicht
Wieder hat eine Auszubildende bei uns ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Linda Sick hat am Donnerstag, den 14.01.2010 nach 2 ½ Jahren ihre Prüfung als Kauffrau für Marketingkommunikation bestanden. Die mündliche Prüfung hat sie mit Bravour gemeistert und wurde mit einer "Eins" belohnt. Wir sind stolz darauf!

Seit 30 Jahren bildet die Agentur in Folge Werbekaufleute aus. Bisher waren es knapp 20. Was ist aus ihnen geworden? Viele haben anschließend ein Studium aufgesattelt, der/die eine oder andere ist ins Ausland gegangen, um dort Erfahrungen zu sammeln. Wer nach beruflichen Runden nach Düsseldorf zurückgekommen ist, hat sich an seinen Start erinnert und den Kontakt wieder aufgenommen.