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News
September 2011 Dreimal erfolgreich Am 21./22. September 2011 steigerte die dmexco in Köln erneut ihre Aussteller- und Besucherzahlen. Nur zwei Hallen, aber 120 Stunden Vortragsprogramm in zwei Tagen, ein Gehirn-Marathon. Die 440 Aussteller der Leitmesse für digitales Marketing bedienten alle Aspekte der Digitalwirtschaft. Bei den knapp 20.000 Besuchern waren hauptsächlich die drei Segmente Online-Vermarktung, Social und Mobile gefragt. Die Aussteller meinen, bei dieser Nachfrage sei es an der Zeit, den kostenfreien Eintritt aufzuheben Den Stellenwert der digitalen Welt dokumentieren die aktuellen Verkaufszahlen der Tablet-PCs und die Explosion der Apps. Für 2011 prognostiert die US-Marktforschungsfirma Gartner 63,6 Mio. verkaufte Tablets, und 2015 sollen es 326 Mio. sein, so viele wie heute PCs. Für deren Nutzer braucht es Technik und Content. Der Markt der Entwickler, Anbieter und Dienstleister wächst parallel. Mit einem Umsatz von € 120 Mrd. zählt die digitale Wirtschaft als gesamte Branche mittlerweile zu den wichtigen Wachstumsmotoren unserer Gesellschaft. Die sehr junge Altersstruktur auf beiden Seiten der Counter zeigt das Zukunftspotenzial - da ist noch viel drin. Die Vermarktung der Messe war fachgerecht konzipiert: Eine Kombination aus Messeguide für Besucher und Kommunikationsplattform für Aussteller wurde im Vorefeld als App angeboten. Neben Hallenplänen, Ausstellerverzeichnis und allen Conference-Sessions waren sämtliche Kontaktdaten hinterlegt und man konnte sich seinen eigenen Terminplan individuell zusammenstellen. Im nächsten Jahr findet die dmexco wieder im September in Köln statt (12./13.9.2012). Der Drache tanzte in Düsseldorf Das Reich der Mitte präsentierte sich beim ersten Chinafest am 17. September 2011 einen Tag lang in der Landeshauptstadt. Fernöstliche Folklore wie Shaolin-Kampfvorführungen, Tänze in traditionellen Kostümen, Tai Chi und Teezeremonien fesselten rund 35.000 Zuschauer. In Düsseldorf hat sich in den letzten Jahre eine aktive chinesische Gemeinde etabliert: rund 2.300 Chinesen leben zur Zeit hier, nachdem die Anzahl chinesischer Unternehmen auf 300 gestiegen ist. Man sieht dies nicht nur im Straßenbild, an den Restaurants und Läden. Eine deutliche Sprache sprechen die Institutionen, die entstanden sind: das China Center, das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong, die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft, der Chinesischer Unternehmerverband, das Konfuzius-Institut und der Verein der chinesischen Wissenschaften. Die Präsentation der Stadt auf der EXPO 2010 hat sicherlich dazu beigetragen, China und Düsseldorf zusammen zu rücken: 2.064.986 Besucher haben den Düsseldorf-Pavillon auf der Expo besucht. 23.800 Menschen kamen alleine zum Tag der Düsseldorfer Kultur. An anderen Spitzentagen strömten sogar deutlich über 30.000 Interessenten auf den 400 Quadratmeter großen Stand der Landeshauptstadt.
Joseph Needham, Professor in Cambridge und Verfasser der Enzyklopädie "Science and Civilisation in China", der bereits in den 40er Jahren dem Reich der Mitte die Rückkehr als wirtschaftliche Weltmacht prophezeite, würde diese Entwicklung als Bestätigung seiner Prognose werten. Was nur wenige wissen: Seit 2005 ist Düsseldorf Partnerstadt der größten Stadt Chinas, Chongqing. Die 30,5 Mio. Einwohner in der Metropolregion am Jangtse verteilen sich allerdings auf eine Fläche von der Größe Österreichs! 120 der 500 führenden Weltmarken sind in Chongqing vertreten, darunter BP, Metro, Ford, HP und BASF, aus NRW u.a. E.On, ThysenKrupp und Degussa. Zeitgleich mit der Partnerschaft bot Düsseldorf erstmals die China Sourcing an, eine internationale Messe chinesischer Produkte. Leichtgewicht Geschäftsbericht Geschäftsberichte werden von Jahr zu Jahr umfangreicher. Und damit schwerer. Wer ein Exemplar in seiner Aktentasche nach Hause oder auf Dienstreise mitnehmen will, darf ein bis zwei Kilo Papier tragen. Da sollte das iPad-Tablet höchst willkommen sein: mit 730 Gramm können 20 Geschäftsberichte mobile verfügbar gemacht werden. Und die Betriebszeit von 8 bis 10 Stunden läuft jedem Laptop den Rang ab. Physik macht jedoch nicht die Faszination dieses Mediums aus. Es kommt ohne Tastatur aus, die Bedienung ist intuitiv: Scrollen, mit dem Finger über die Oberfläche wischen, zwei Finger spreizen, um die langen Texte individuell angenehm lesbar zu machen. Einige Herausgeber von Geschäftsberichten haben bereits erkannt, dass man nicht denselben Fehler ein zweites Mal machen und dem geneigten Leser ein PDF zum Blättern anbieten sollte. Elektronische Medien können mehr, und der User erwartet mehr.
Die gut gemachten Wirtschaftssendungen im Fernsehen demonstrieren, wie man Information und Unterhaltung kombiniert. Das kann der Geschäftsbericht per iPad auch bieten: Denn wenn der Geschäftsbericht 200 Seiten in Anspruch nimmt, um Rechenschaft abzulegen über ein Geschäftsjahr, dann ist da kein Platz mehr für Hintergrundgeschichten. Was ist in diesem Jahr passiert? Wie haben sich seitdem Projekte und Personen entwickelt? Die Rede des CEO vor der IHK, ein Empfang im Ausland, die Messepräsentation, die Eröffnung einer Niederlassung, die Festreden zum Firmenjubiläum - Videos, Bilder und Ton werden in den Bericht eingebunden. So bekommt der Nutzer einen nachhaltigen Mehrwert an Informationen, und der "Unterhaltungswert" hat gegenüber der Print-Version zugenommen. Dass damit auch das Image eines Unternehmens als modern und lebensnah profiliert wird, wird beim Recruiting hochqualifizierte Mitarbeiter messbar. Bisher haben ein halbes Dutzend deutscher AGs der DAX-Klasse ihren Geschäftsbericht konsequent als natives App (App steht für das englische Wort Application) programmiert. Mehr Unternehmen setzen bisher die PDF-Datei ein und erweitern sie durch Videos, Tonaufnahmen, Landkarten von Google und andere multimediale Produkte. Mittlerweile gibt es auf anderen Gebieten hundertausende von Apps aus allen Lebensbereichen; das Tablet - ob von Apple, Samsung, Acer oder wem auch immer - ist nicht mehr aufzuhalten. Ein App für einen Geschäftsbericht zu entwickeln, sollte man Kommunikationsexperten überlassen, die Funktion, Zielgruppen und Rahmenbedingungen eines Geschäftsberichtes kennen. Programmierer sollten bei ihren Leisten bleiben, der technischen Realisation. Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2011
Juli 2011 Die Fraport AG im Aufwind Auf der letzten Hauptversammlung stellte der Vorstandsvorsitzende Dr.Stefan Schulte eine weitere positive Entwicklung des Flughafens Frankfurt in Aussicht. Nachdem nun das erste halbe Jahr vorbei ist, sind die Zahlen, die er vorlegte, beachtenswert: Das Passagieraufkommen mit 26,5 Millionen Fluggästen war das bisher höchste in der Geschichte des Frankfurter Airports. Seit Jahresbeginn lag die Zunahme der Passagierzahlen der externen Mehrheitsbeteiligungen des Fraport-Konzerns in Antalya, Burgas,Varna und Lima über dem Durchschnitt. Von Januar bis Juni wurden die Konzernflughäfen in Deutschland, der Türkei , Bulgarien und Peru von fast 43 Millionen Fluggästen genutzt. Und die Aussichten erscheinen positiv. Man würde sich wünschen, dass noch mehr Aktionäre zur jährlichen Hauptversammlung kommen würden, um von der Entwicklung der Gesellschaft zu hören und an der Faszination "Flughafen" teil zu haben.
April 2011 Gold für den Papst Beim 6. Production Adward des GWA war das Staatsgeschenk des Papstes Sieger: Das "Artzneybuch" ist nicht nur dank reichlich Blattgold knapp € 5.000 wert.
Die brandneue Fachmesse digi:media war am 7. April 2011 in Düsseldorf ein passender Rahmen als Gastgeber: Der GWA verleiht alljährlich den Production Award für die "brillantesten, herausragendsten und technisch kreativsten Leistungen professioneller Medienproduktionen". Bewertet wird nicht nur handwerkliche Perfektion, sondern auch Faktoren wie Innovation, Green Media, Herstellungseffizienz und Prozesslösungen für Qualität. Die Bedeutung des Production Award als Guideline für Auftraggeber wie Agenturen dokumentiert, dass er seit 2008 im Kreativranking der Fachzeitschrift HORRIZONT mitgewertet wird. In diesem Jahr gab es erstmalig drei Goldsieger - ein deutliches Signal für eine Qualitätssteigerung in der Kommunikationsbranche, allen Unkenrufen zum Trotz. Schade, dass so wenige Kunden die Anerkennung durch ihre Präsenz teilten.
Zum Sieger Die populäre Rezeptsammlung des Apothekers Christoph Wirsung (1500 oder 1505-1571), geboren in Augsburg, erschien erstmals 1568 und erlebte bis ins frühe 17. Jh. mehrere Auflagen. Es beinhaltet in grossem Umfang den Stand der Kräutermedizin des 16. Jh. mit eigenen Rezepten sowie Rezepten von Zeitgenossen. Ein besonders prächtiges Exemplar widmete Wirsung, der um 1562 nach Heidelberg übersiedelte, dem dort residierenden Kurfürsten Friedrich III. Dieser übergab das Werk der Bibliotheca Palatina in Heidelberg, damals einer der bedeutendsten Bibliotheken in Deutschland. Jetzt gibt es ein Faksimile der Ausgabe von 1571: 17 Farben Druck, der Schnitt geprägt, das Papier eine Sonderanfertigung - mit Handschuhen anzufassen.
März 2011 Höherer Informationsbedarf der Anleger Die größte Finanzmesse in Deutschland - INVEST - hatte an drei Tagen vom 18. bis 20. März 2011 in Stuttgart 7% mehr Besucher als im Vorjahr.
Namhafte Emittenten sah man unter den mehr als 200 Ausstellern keine. Dafür drängten sich die Finanzdienstleister- sei es Banken, Broker oder Berater - und Medien auf engstem Raum. Auch das Programm war mit mehr als 350 Vorträgen hörbar knallvoll.
Was nimmt der Besucher mit? Die jüngsten Krisenerfahrungen empfehlen allen, die Vermögen bewahren wollen, ein Umdenken ihrer Anlagestrategie. Hatte das 20. Jh. im Abstand von Jahrzehnten Krisen und Katastrophen zu bewältigen, so findet jetzt alles zeitgleich statt. Und wirkt sich global aus, wie uns das Beispiel Japan zeigt. Für Anleger hat beides Auswirkungen: Staatsanleihen haben ihre Sicherheit verloren (Griechenland, Portugal, Irland, USA am Horizont). Branchen wie Energie und Food zeigen tiefgreifende Umdenkungsprozesse. Und die Fehlentscheidungen von Managern (Telekom, Post, Bahn) schrecken von Aktieninvestments ab. Dass die Besucher aktuelle Einsichten gewonnen haben, aber auch für die immer kürzeren Zyklen, beweist die Prognose: Zur nächsten INVEST vom 27. bis 29. April 2012 wollen 95% wiederkommen. Bilanzpressekonferenz der Fraport AG am 11.März 2011
Eine Bilanzpressekonferenz ist immer gut zur Vorbereitung für eine Hauptversammlung.
40 Vertreter der Presse wollten aus berufenem Munde hören, was der Geschäftsführer Stefan Schulte ihnen und der Welt zu sagen hatte. Und es hat sich gelohnt. Steigende Umsätze und Gewinne konnte Deutschlands größter Flughafenbetreiber positiv darstellen, Im Herbst geht die neue Nordwest-Landebahn in Betrieb. Dann werden bis zu 120 Starts und Landungen möglich sein. Zunächst sind es aber erst einmal 90. Wenngleich die Hauptzuwächse aus Frankfurt kommen werden, interessierte sich die Presse auch für die Flughäfen, die Fraport im Ausland betreibt. Das Flagschiff ist der Standort im türkischen Antalya, eine Perle, wie es der Finanzvorstand Matthias Zieschang nannte.
Flughäfen, die Fraport im Ausland betreibt:
Januar 2011 boot Düsseldorf, 22.- 30.01.2011 Moderner geht's nicht Die Düsseldorfer Messe geht mit der Zeit: Pünktlich zur boot Düsseldorf 2011 ist die Messe-App mit allen Informationen rund um die weltgrößte Yacht- und Wassersportmesse fertig. Der interaktive Gelände- und Hallenplan ist perfekt für die Orientierungshilfe auf dem weitläufigen Messegelände. Fußschonend kann der Besucher von Halle zu Halle springen, die Stände besuchen und die angebotenen Produkte nebst sonstigen Informationen der Aussteller sichten. Kostenlos im iTunes App-Store: Download bei itunes
Andere Smartphones können das mobile online-Angebot nutzen unter mobil.boot.de Komfortabler geht's auch nicht Das Riesenangebot der "boot" wird in sog. Themenwelt-Bühnen gegliedert: Segeln, Tauchen, Beach, Underwater, Paddling, Wassersport. Das hilft dem Besucher, den Tag sinnvoll einzuteilen, um Vorträge, Interviews und Action zu erleben. Übrigens werden auch Foto- und Filmfreunde auf der Messe bedient. Auch im Vorfeld gab es für sie lohnende Motive: Die Auskranung der größten und einer der innovativsten Yachten der Welt am 10. Januar bei Hochwasser des Rheins mit 8,50 m. Noch ist nicht sicher, ob wegen des Hochwassers alle Boote rechtzeitig eintreffen. Die Solaryacht - 27 m lang, rund 71 Tonnen schwer und in der Grundversion € 4,3 Mio. teuer - wurde aus ihrer Heimat Großbritannien von einem erfahrenen Kapitän der Firma Sunseeker International überführt . Zusätzlich war ein Rheinlotse mit an Bord, wie es aufgrund des Rheinschifferpatents notwendig ist. Alternativloser Rettungsschirm Alle Bürger/innen dürfen sich an der Kür des Unwortes beteiligen. Gesucht werden Wörter und Formulierungen, die sachlich grob unangemessen sind. Die Vorschläge können aus allen Bereichen der öffentlichen Kommunikation stammen, sei es Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Technik. Die Zahl der Meldungen ist mit max. 2.000 nicht so hoch wie man im Land der Dichter und Kritiker erwarten möchte. Für 2010 hat das Adjektiv "alternativlos" das Rennen gemacht. Bei der Börse sind die Spielregeln etwas anders. Die Teilnahme beschränkt sich auf Analysten, Wertpapierhändler und Makler. Und natürlich wird ein Begriff aus der Finanzwelt gesucht. Der "Rettungsschirm" verdankt seinen 1. Platz dem doppelten Unsinn: Rettung bedeutet das Ende einer Notlage. Ohne Rückzahlungspflicht würde es sich tatsächlich um eine Rettung handeln. So aber ist es nur ein Schutz vor einem Regenschauer. Bedeutet der Schirm Regenschutz?
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