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News Archiv 2005
November 2005 Relaunch als Monatsmagazin: IHK präsentiert ein runderneuertes Mitteilungsorgan Von der 14-täglich erscheinenden, etwas unscheinbaren Zeitung wandelt sich das offizielle Mitteilungsorgan der IHK zu einem regionalen Wirtschaftsmagazin, das deutlich moderner und attraktiver auftritt. Schon die Nullnummer lässt erkennen, wohin die Redaktion will: Ein ausführliches Interview mit einem Bankenvorstand zum Thema „Mittelstandsfinanzierung“ zielt mitten ins Interessengebiet der IHK-Mitglieder. Auch der Serviceteil, Bücher-Rezensionen und eine Veranstaltungsübersicht zeigen, dass das Magazin mehr sein will als ein Verlautbarungsorgan der Kammer. Mit dem geplanten Umfang von 64 Seiten wird das neue IHK-Magazin länger auf den Schreibtischen liegen als sein Vorgänger. Die Mitglieder der Kammer sind aufgefordert, durch Informationen aus den Unternehmen zu einer lebendigen und inhaltsreichen Berichterstattung beizutragen. Für das Angebot der IHK erhoffen sich die Redakteure eine Werbewirkung – im neuen Umfeld sollte es leichter fallen, die IHK-Leistungen transparent darzustellen und dadurch populäre zu machen. Link: http://www.ihk-duesseldorf.de Private Anleger zapfen Börsenwissen an: Frankfurter Börsentag am 19.11.2005 Die Zahl der Aktionäre, die ihr Depot selbst verwalten, steigt messbar. Daran sind die Banken nicht unschuldig. Mit diesem Trend steigt zwangsläufig auch das Fachwissen der Anleger. Hier Grundlagen zu vermitteln und auf höherem Niveau Lücken zu schließen, ist der Frankfurter Börsentag angetreten. Die Aussteller: vor allem Investmentbanken, Fondsvermittler, Finanzmedien und Börsen. Nach drei Jahren Abstinenz konnten sich die Aussteller mit ihrer Teilnahme an dieser Plattform bestätigt fühlen. Wenn es in den Räumen der Börse auch nicht das Gedränge einer Cebit oder IAA gab, so war dafür das Publikum sachkundig und zielstrebig, die Atmosphäre aufgeschlossen und zum Gespräch anregend. In den Vorträgen und Podiumsdiskussionen war der thematische Bogen weit gespannt. Erfahrene Anleger konnten über „Systemtrading in Dubai“ und derivative Hebelprodukte fachsimpeln, während Börsenneulinge beim Grundsätzlichen über Depotstruktur, Altersvorsorge und die „größten Fehler der Privatanleger“ starteten. Gut angenommen wurde das Angebot, auf einem kurzen Rundgang „die Börse und ihre Funktionen kennen zu lernen“ und das viel zitierte „Parkett“ einmal selbst zu sehen.
Der Informationsbedarf privater Anleger und Aktionäre wurde in Frankfurt ernst genommen. Dass sich das lohnt, bestätigen Aussteller, die im Anschluss an solche Börsentage vermehrt Anfragen und einen verstärkten Absatz ihrer Produkte registrieren. Deutsche Unternehmen müssen sich wohl noch daran gewöhnen, mit ihren Anlegern direkt zu kommunizieren. An diesem Tag und Ort waren es nur zwei Aktiengesellschaften, u.a. die Telekom. Wenn AGs mit Namensaktien die sonst unterschätzten Kleinaktionäre aktiv umwerben, sollte das nicht überraschen.
Link: http://www.frankfurter-boersentag.de Seit 1.11.2005 gilt das neue UMAG – was ändert sich für die Hauptversammlung? Kürzere Hauptversammlungen, mehr Präsenz, weniger Störungen: Seit dem 1. November 2005 gilt das UMAG. „Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts“ heißt das UMAG in voller Länge. Neue Regelungen waren nötig geworden, um internationalen Investoren die Stimmabgabe bei Hauptversammlungen zu erleichtern. Ein weiteres Ziel ist die zeitliche Straffung der Hauptversammlung und der Schutz der Unternehmen vor eigennützigen Störern: In der Vergangenheit hatten sich Aktiengesellschaften immer wieder mit missbräuchlichen Anfechtungsklagen gegen Hauptversammlungsbeschlüsse auseinander setzen müssen. Das neue Gesetz stärkt den Versammlungsleiter und macht es leichter, Sabotageversuchen zu begegnen. Hier die wichtigsten Änderungen:
Link: http://www.bmj.bund.de/media/archive/1035.pdf Oktober 2005 Internationales Blätterrauschen in Frankfurt: Buchmesse vom 19. bis 23. Oktober Vom Fußball-Forum zum chinesischen Buchmarkt: Fachgespräche, Debatten und Podiumsdiskussionen erweiterten den Horizont der Buchmesse-Besucher Einige Einrichtungen der Buchmesse sind unerschütterliche Tradition, so die Präsentation eines Gastlandes – in diesem Jahr ist es Korea -, dessen Autoren und Verlage besonders herausgestellt wurde. Auch die Fachforen, etwa das Übersetzerzentrum, hatten ihren festen Platz und waren für die Profis unentbehrlich. Ein neues Geschäftsfeld stellte sich 2005 erstmalig vor: Die Spielwarenhersteller zeigten Spiele und Lizenzprodukte zu Buchgestalten. Mit Harry Potters Hexenbesen unter dem Arm ging der Messegast dann in eine der vielen internationalen Bücherwelten: Mittel- und Osteuropa ist ebenso zu entdecken wie Asien, Südamerika und Afrika. Nicht nur Verlage zeigten ihre Produkte, Dichter und Autoren lasen auch selbst aus ihren Werken. Politiker und Prominente diskutierten über aktuelle Themen wie den 40. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Die Frankfurter Buchmesse war nicht nur ein Erlebnis für Büchernarren, sondern der größte Branchentreff für alle, die mit Literatur im weitesten Sinne zu tun haben. Auch international: Englischsprachige Bücher waren nicht auf englischen oder amerikanischen Buchmessen, sondern in Frankfurt am besten vertreten – 1.696 Verlage für englischsprachige Bücher stellten hier aus. Mit weiteren Ausstellern aus über 100 Ländern und den wichtigsten Organisationen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik war die Frankfurter Buchmesse international führend. Link: www.buchmesse.de Networking für Immobilienspezialisten Gewerbeimmobilien, Wohnungsportfolien, Fonds & Anlagepolitik – die ExpoReal brachte Angebot und Nachfrage zusammen Was gibt es Neues, was können Immobilienprofis von der Münchner Messe mitnehmen? Im immer härter und schwieriger werdenden Immobiliengeschäft sind gute Kontakte und aktuelle Informationen wichtiger denn je. Als die Messe am 12. Oktober 2005 ihre Tore schloss, packten 1.400 Aussteller aus über 30 Ländern ihre Stände zusammen, viele neue Kontakte im Gepäck. In München präsentierten sich Immobilienstandorte und –märkte, von kleinen Gemeinden in Deutschland bis hin zu Industriestandorten in Korea; Leasingfirmen, Unternehmen für Immobilien- und Facility Management machten auf ihr Angebot aufmerksam.
Die Besucher hatten nicht nur hier Gelegenheit, ihr Netzwerk enger zu knüpfen. Ein umfangreiches Konferenzprogramm, organisiert in fünf Themenbereichen, brachte Trends und aktuelle Konflikte zur Sprache. So wurde auch das Thema Korruption nicht ausgespart. Können Unternehmen mit der Festschreibung von Verhaltensstandards dieses Übel an der Wurzel packen, das in der Baubranche für hohe Schäden verantwortlich ist? – Andere Themen waren die Trends bei der Vermarktung von Hotelimmobilien, aktuelle Konzepte für Innenstädte oder das gestiegene Interesse internationaler Projektentwickler am deutschen Markt.
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