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News
September 2010 Twitter auch zur Hauptversammlung Der Aufsichtsrat rückt auf der Hauptversammlung mehr und mehr in den Fokus der Aktionäre. Die Anforderungen an ihn werden, auch vom Gesetzgeber gefordert, höher. Es wird immer mehr Expertise gefragt, bei international agierenden AGs gehört auch ein mit den Besonderheiten des internationalen Finanzmarktes vertrauter Fachmann in das Gremium. Eine präzise Leistungsdarstellung des Aufsichtsrates ist der nächste Schritt, von manchen Aktiengesellschaften bereits praktiziert. Bei vielen AGs ist man jedoch, insbesondere im Geschäftsbericht, nach wie vor extrem zurückhaltend. Das Thema "Say on Pay" wird uns in die nächste Saison begleiten. Die Ausführlichkeit der mündlichen Darstellung und die komplizierte Formulierung, wie was berechnet wird, wird zwar später als vermutet, letztendlich aber zum Dauerlangweiler. "Mehr Aktionäre zur Wahl bewegen" war ein Vortrag, der auf die Probleme einer möglichen Briefwahl hinwies. Die "Einladung zur Hauptversammlung" umfasst in der Regel viele Seiten, die der Aktionär lesen soll, aber wegen der Unübersichtlichkeit möglicherweise ungelesen wegwirft. Dazu wurden im Seminar brandneue Ideen vorgetragen, die auch mit der Internet-Schiene korrespondieren können. Wie organisiert man eine Online-Teilnahme? Wann kommt man in das Teilnehmerverzeichnis? Was ist mit Stimmrecht und Rederecht? Die Erfahrungen zeigen, dass man grenzüberschreitende Aktionäre nur sehr schwer für eine Teilnahme an einer HV gewinnen kann, eine Internet-Teilnahme ist da schon eher denkbar. Die Zielgruppe "Ausland" erhält einen immer höheren Stellenwert, das sollte man bei der Ausgestaltung einer Online-Übertragung beachten, eine Simultanübersetzung ins Englische ist dabei erste Voraussetzung, damit man diese Zielgruppe vor die Monitore bekommt. "Twitternutzer sind die Aktionäre von morgen". Die sozialen Netze beachten, Fragen annehmen und Stellung beziehen, wurde gefordert. Es gibt bereits Aktiengesellschaften, die von der laufenden Hauptversammlung in Twitter berichten. Warum nicht auch die Einladung zur HV in Twitter veröffentlichen? Klingt heute noch ketzerisch! Eine weiteres Thema ist die Abstimmung am Tagesende, die den Aktionären zu viel Wartezeit abverlangt. Warum eigentlich nicht die modernen Handys wie iPhone und Co, nutzen? Die Seminarteilnehmer dienten zwei Stunden als Probanden und wurden mit einem iPhone ausgestattet, das die Abstimmung incl. Auszählung der Stimmen auf Minuten einschrumpft. Wer nach der Generaldebatte möglichst schnell den Heimweg antreten möchte, wird den Zeitgewinn schätzen. Prof. Dr. Rüdiger von Rosen, das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des DAI, und Veranstaltungsleiter des Seminars wies auf die vielen noch ungelösten Probleme bei einer HV hin, insbesondere bei der Nutzung der modernen Medien und der Anwerbung internationaler Investoren. Zu häufig ende das Bemühen bereits an der Grenze der Bundesrepublik Deutschland. photokina 2010 setzt Maßstäbe Die Photokina ist nach 60 Jahren noch immer die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie. Amateure, Profis, Liebhaber trafen sich vom 21. Bis 26. September 2010 in Köln zu einer in dieser Form einzigartigen Kombination aus Event und Kulturhighlight rund um das Thema Fotografie. 1.251 Anbieter aus 45 Ländern bildeten die Basis für Geschäft und Technik. Die Fachbesucher kamen aus 167 Ländern. Für 85 % von ihnen war lt. Veranstalter das Angebot lohnend. Mehr als 6.000 Journalisten sorgten für Resonanz in nationalen und internationalen Medien.
Großen Zuspruch vor allem junger Messebesucher verzeichnete die neue Dachmarke der photokina, "Meet the Communities". Mit dieser Sonderfläche haben sich die Veranstalter verstärkt an die junge Zielgruppe gewandt, die vor allem in den sozialen Netzwerken des Internets unterwegs ist. "Meet the Communities" verband erstmalig reale und virtuelle Fotoenthusiasten auf einem über 1.500 qm großen Areal inmitten der Halle 5.1. Soziale Netzwerke, Fotofestivals, Verbände und Verlagshäuser boten den photokina-Besuchern eine einmalige Plattform mit diversen Highlights auf und neben der großen Bühne. Vernetzung und Kommunikation mit modernen Endgeräten sowie die neuesten Kamera-Generationen standen dabei im Vordergrund. Die nächste photokina findet vom 18. bis 23. September 2012 statt.
Drucken oder Tweeten? Der Geschäftsbericht als Imageprospekt ist tot - lang lebe der Geschäftsbericht! Gestaltung und Haptik werden in diversen Rankings gewürdigt. So vergab auch der fmp einen Produktionerpreis. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Forderungen sich mehr und mehr an die Redakteure richten. Ralf Frank, Geschäftsführer DFVA, kritisierte zu viel und sterile Prosa im Lagebericht, es fehle an Prioritäten seitens der Herausgeber, vergleichbarer Strukturierung, Quantifizierung von Risiken und Prognosen. Auch Marc Tüngler, Geschäftsführer DSW, konnte Kritik und Wünsche eines Profis konkretisieren: Für ihn werden AR-Bericht und das Thema Nachhaltigkeit dem Anspruch eines Geschäftsberichtes auf relevante Informationen nicht gerecht. Nachhaltigkeit ist ein strategischer Geschäftsfaktor, kein Kommunikationstool, das konnte Andreas Streubig von der Otto Group überzeugend belegen. Was nicht testierfähig ist, ist nicht wert, berichtet zu werden. Und was hat Social Media mit der Finanzkommunikation zu tun? Die Unternehmen verlieren ihre Informationshoheit, Twitter ist der neue Standard für Echtzeitnachrichten. Die User machen die News. Und das binnen Minuten. Weltweit. Sie beurteilen Produkte, Marken und Unternehmen. Die Unternehmen sollten wachsam sein und schnell reagieren, bevor eine Kritik zur Krise wird. Der Fall BP ist noch nicht vorbei. Denn das Netz vergisst nichts! IFA 2010 - Consumer Electronics Unlimited Innerhalb von Monaten sind die deutschen Verlage auf den Plan getreten und bieten rund um die Uhr Nachrichten mobile an - damit man auch unterwegs keine News verpasst. Schon seit November 2009 können iPhone-Nutzer z.B. die kostenlose n-tv mobil App downloaden. In Text, Bild und Video bietet die App Zugriff auf Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Börse, Sport, Panorama, Leute, Auto und Technik. Breaking News erscheinen durch die Push-Funktion direkt auf der Startseite. Ein besonderes Extra: u.a. für den Bereich Börse wurde eine Ticker-Funktion entwickelt. Abgerundet wird das Informationsangebot durch das umfangreiche Bild- und Videomaterial in erstklassiger Qualität. Zudem ermöglicht die Download-to-Go-Funktion, dass Artikel, Bilder und Videos jederzeit downgeloadet und zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden können. Der Hype um iPad & iPhone setzt sich auch auf der IFA 2010 fort: Es gibt zwei neue Ausstellungsbereiche, die iZone und eLibrary. Die IFA iZone soll zum Publikumsmagnet werden: Hier präsentieren Software-, App- und Zubehörhersteller den Messebesuchern Lösungen für den boomenden iTech Markt. In der IFA eLibrary ist den eBooks, dem iPad etc. gewidmet. "Für die neue Medienwelt rund um eBooks und Tablet-PCs stellt die IFA eine bereits in der Konzeption Aufsehen erregende Lösung vor - die 'IFA eLibrary'. Vereint können hier Gerätehersteller wie auch Medienhäuser und Verlage der Öffentlichkeit ihre gesamte Bandbreite integriert vorstellen", so der Veranstalter. August 2010 Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2010
März 2010 Stabile Zahlen Die Leitmesse der Touristik, die ITB, demonstrierte im März 2010 eine überraschende Stabilität der Branche. Weniger Reisen, gesenkte Preise, reduzierte Kontingente, Trend zu kürzeren Reisen und Last-Minute-Buchungen – von Aufschwung war bisher nicht die Rede.
Die UNWTO prognostizierte im Januar 2010 bis Ende des Jahres einen Wachstumsrückgang um 5% und keine Verbesserungen bis zur zweiten Hälfte 2010, wenn die Wachstumszahlen in Europa bei 2% liegen. Doch die Messe in Berlin bestätigte den Optimismus der Aussteller und die Attraktivität für Reisende: Aussteller- und Besucherzahlen sind nahezu gleich wie im Vorjahr. Dass Deutschland Lieblingsziel der Deutschen bleibt, ist für die Regionen und die Betriebe eine Erleichterung. Andererseits wächst der Wettbewerb. Zunehmend professionell präsentieren sich junge Destinationen: Afrikanische Länder punkten noch mit Exotik, während anderswo die Messe-Folklore eher abnimmt. Die arabischen Emirate vermitteln eine wohltuende Atmosphäre von Ruhe, Ästhetik und Luxus. Ungarn, als Urlaubsziel nahezu unbekannt, gibt sich verblüffend gastlich-großzügig. China hingegen war zwischen Großevents wie Olympiade und Expo nüchtern im Vergleich mit seinen asiatischen Nachbarn.
Januar 2010 Big Brother Google is watching you Science fiction hat uns eingeholt mit der Gesichtserkennung via Handy und Internet. Dagegen ist die Diskussion um den Bodyscanner am Flughafen nichts als heiße Luft. Was für viele Nutzer noch immer ein komfortabler Service ist, der mit immer neuen Features begeistert, ist inzwischen auf dem Weg zu einem Daten-Moloch. Privatsphäre ist out. Was wir einkaufen, verfolgen Kreditkarten und amazon schon lange. Was uns interessiert, wird systematisch ausgewertet und mit maßgenauer Werbung beantwortet. Wo wir sind, wird demnächst via Handy geortet. Eric Schmidt, der Google-Vorstand des Internetkonzerns, bietet die Suchmaschine als Lebenshilfe an: "Was soll ich morgen tun? Welchen Job soll ich annehmen? Was sagen Sie mir für meine Zukunft voraus?" Wie weit ist jetzt noch der Schritt von der wirtschaftlichen (werblichen) Nutzung zur politischen Kontrolle? Welche Regierung wird dem Datenpool widerstehen, ob USA oder China? Aktuell: Google, der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber. hat nach massiven Hacker-Angriffen aus China auf seine Computersysteme mit einem Rückzug aus dem größten Internet-Markt der Welt gedroht und angekündigt, die Inhalte auf seiner Internetseite google.cn künftig nicht mehr filtern zu wollen. Die Regierung in Peking bemühte sich daraufhin, den Disput herunterzuspielen, pochte jedoch auf die Einhaltung der chinesischen Gesetze. Das Thema ist in der Schwebe. Die IAM kommt wieder in Düsseldorf Wo keine Anleger, macht eine Messe wenig Sinn. Nachdem 2008 nach der Lehmann-Pleite 1 Mio Aktionäre ausgestiegen sind, beurteilte die Messe Düsseldorf den Anlegermarkt 2009 skeptisch und setzte die IAM aus. Doch wider Erwarten ist 2009 die Zahl der Aktionäre mit 8,8 Mio stabil geblieben. Gold erwies sich mal wieder als Krisenwährung: Die rentabelste Geldanlage war im vergangenen Jahr nicht das Aktiendepot, sondern das Investment in Gold. Anleger, die 2009 am ersten Geschäftstag 10.000 Euro in das glänzende Edelmetall investierten, hätten Anfang 2010 ein Vermögen von rund 12.350 Euro verbuchen können (Bundesverband deutscher Banken, Berlin). Tatsächlich haben von den 8,8 Mio Aktienbesitzern 2,2 Mio ihr Geld im zweiten Halbjahr 2009 ausschließlich in Aktien gesteckt (DAI). 5,2 Mio Anleger hielten ausschließlich Fonds-Anteile, und 1,4 Mio hätten sowohl in Aktien als auch Fonds investiert. In der zweiten Jahreshälfte habe die reine Aktienanlage an Bedeutung gewonnen, während der Anteil der Anleger mit ausschließlich Fonds im Depot leicht gesunken sei. Ziel erreicht Wieder hat eine Auszubildende bei uns ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Linda Sick hat am Donnerstag, den 14.01.2010 nach 2 ½ Jahren ihre Prüfung als Kauffrau für Marketingkommunikation bestanden. Die mündliche Prüfung hat sie mit Bravour gemeistert und wurde mit einer "Eins" belohnt. Wir sind stolz darauf! Seit 30 Jahren bildet die Agentur in Folge Werbekaufleute aus. Bisher waren es knapp 20. Was ist aus ihnen geworden? Viele haben anschließend ein Studium aufgesattelt, der/die eine oder andere ist ins Ausland gegangen, um dort Erfahrungen zu sammeln. Wer nach beruflichen Runden nach Düsseldorf zurückgekommen ist, hat sich an seinen Start erinnert und den Kontakt wieder aufgenommen. |
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